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Brillenschutz: Schluss mit Fettspuren und Kratzern

Nicht nur Gleitsichtbrillen sondern auch Lesebrillen leiden unter ihrem alltäglichen Gebrauch. Auch auf Sonnen- und Sportbrillen hinterlassen wir täglich Fettspuren und Kratzer. Damit könnte nun Schluss sein. Hier gibt es ein paar Tipps für die Brillenpflege.

© iStock-gandolfocannatella

350 Euro – so viel sind die Deutschen im Durchschnitt bereit, für eine Brille auszugeben, so die Brillenstudie aus dem Jahr 2014. Je nach Brillengläsern kann der Preis einer Brille jedoch auch wesentlich höher sein – etwa genauso wie ein Smartphone. Das Display unseres Handys schützen wir vor den alltäglichen Gebrauchsspuren mit Hilfe von Schutzhüllen, Folien und Nano-Versiegelungen. Warum also nicht auch unsere Brille? Mit diesen Tipps lassen sich Brillengläser vor Fettspuren, Kratzern und anderen Gebrauchsspuren schützen.

1. Tipp: Nicht auf den Gläsern ablegen

Die Gläser sind wohl die empfindlichsten Bestandteile einer Brille. Bei Berührungen mit rauen Oberflächen können viele kleine Kratzer und Beschädigungen auf den Gläsern entstehen. Daher sollte die Brille niemals auf die Gläser abgelegt werden.

2. Tipp: Extreme Temperaturen meiden

Nicht nur die Beschichtung der Gläser kann durch hohe Temperaturen beschädigt werden. Die Fassung der Brille könnte sich bei starken Temperaturschwankungen ausdehnen und die Gläser beispielsweise rausspringen. Daher sollte man die Brille nie bei einem Saunagang tragen, diese nicht auf der Heizung oder im Sommer im heißen Auto ablegen und möglichst nicht heißem Wasserdampf aussetzen. 

3. Tipp: Nur mit Wasser und Spülmittel reinigen

Um die Brille optimal zu reinigen, eignen sich hausübliche Mittel. Der grobe Schmutz lässt sich ganz einfach mit Wasser abwaschen. Anschließend kann man je nach Bedarf etwas Spülmittel verwenden, welches wieder mit Wasser abgewaschen wird. WICHTIG: Hautschonendes Spülmittel ist tabu, dieses hinterlässt einen Schmierfilm auf den Gläsern.

4. Tipp: Keine Taschentücher und ähnliches verwenden

Taschentücher, Papiertücher und andere raue Textilien wirken ähnlich wie Schleifpapier. Zudem entfernen sie keinen Dreck, sondern verteilen diesen lediglich. Um die Brillengläser vor Mikrokratzern zu schützen, sollte man spezielle Brillenputztücher verwenden. 

5. Tipp: Auf feuchte Papier-Brillenputztücher verzichten

Genau wie Taschentücher, können auch feuchte Papier-Brillenputztücher zu Mikrokratzern auf den Gläsern führen. Wenn man sich für feuchte Brillenputztücher entscheidet, sollte man sich diese beim Optiker oder Fachmann besorgen.

6. Tipp: Trockenes Mikrofasertuch nutzen

Wenn man kein Wasser und Spülmittel oder auch keine Brillenputztücher vom Optiker zur Hand hat, kann man auch auf ein trockenes Mikrofasertuch zurückgreifen.

7. Tipp: High-Tech Brillenschutz

Mittlerweile gibt es auch spezielle Schutzfolien und Flüssigglas-Versiegelungen, die die Gläser vor Fingerabdrücken, Staubablagerungen, Fettspuren, Abrieb und Bakterien bewahren. DiamondProtect z.B. hat einen Brillenschutz entwickelt, der eine etwa 100 Nanometer dünne Schutzschicht auf den Brillengläsern bildet. Für das Auge ist dieser Schutz daher unsichtbar. Diese Versiegelung ist dennoch sehr hart und obendrauf auch schmutz- und wasserabweisend. Der Vorteil daran: Die Gläser lassen sich ganz einfach mit Wasser reinigen. Teure und für die Umwelt eventuell schädliche Reinigungsmittel werden somit nicht mehr benötigt.
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