FILMKUNST

„Finis Terrae“: Die filmische Suche nach einer verlorenen Utopie

Unterstützen Sie die Crowdfunding Kampagne für den einzigartigen Film Finis Terrae - ein Reisetagebuch der besonderen Art!

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Die Krise ist der Dauerzustand unserer Zeit. Lösungen gibt es keine. Die Träume von etwas Neuem erscheinen im Zeitalter der Alternativlosigkeit ferner denn je. Nicht zuletzt, weil die politischen Träume von einer gerechteren Welt im 20. Jahrhundert in grauen Totalitarismus mündeten. Sind sie deshalb für immer verloren? Im Film „Finis Terrae“ macht sich Regisseur Konstantin Ferstl („Trans Bavaria“) auf die Suche nach den Spuren dieser vergessenen Träume.

Einmal um die Welt

Die Entstehungsgeschichte des Films ist ein Abenteuer für sich: Seit Februar 2015 sind die Filmemacher Konstantin Ferstl und Stephan Bookas dafür mehr als einmal um die Welt gereist (Eindrücke dazu finden Sie in unserer Bildergalerie). Dabei sind sie vom majestätisch thronenden, rauchenden Vulkan Popocatépetl ins mexikanische Hochland zu den letzten Zapatisten gefahren, einer überwiegend indigenen revolutionären Gruppierung im Süden Mexikos. Unerschrocken teilten sie mit maskierten Rebellen im Nebel den letzten Tabak, bereisten mit den ersten amerikanischen Touristenströmen Kuba, um im Land der ewigen Revolution nach der Zukunft zu suchen.

Bilder verheimlichter Orte

Sie sind mit ukrainischen Patrioten auf der Diplomatenspur durch Putins Moskau gebraust, haben das russische Eis durchquert, um im Smog des chinesischen Kapitalismus nach dem Lächeln hinter den Atemmasken zu suchen. Waghalsig haben sie sich in Nordkorea unter falscher Identität bewegt, um heimlich an den Orten zu drehen, von denen es keine Bilder gibt.

Mehr als 50.000 Kilometer haben Regisseur Konstantin Ferstl und Kameramann Stephan Bookas auf ihrer filmischen Suche nach der verlorenen Utopie zurückgelegt. Gedreht wurde für Finis Terrae neben den genannten Orten auch noch in Deutschland, Italien und Großbritannien. Im Jahr 2016 soll der Film in die Kinos kommen.

Unterstützen und spenden

Um das außergewöhnliche Projekt weiter finanzieren zu können, haben die Filmemacher eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Noch bis zum 10. August kann man das Projekt unterstützen und sich im Gegenzug dafür eine der vielen kreativen Prämien sichern – von einer liebevoll handgeschriebenen Postkarte über 25 individuell beschriftete Zigarren bis hin zu Premierentickets und der anschließenden gemeinsamen Feier mit dem Filmteam.
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