NATURPHäNOMEN

Super-Supermond - Spektakel am Nachthimmel

Am 14. November erscheint uns der Mond so groß und hell wie seit 1948 nicht mehr. Was steck hinter dem Naturphänomen und wie kann man den größten Supermond des Jahrtausends erleben?

Mond über Meer

© iStock/witoldkr1

In ein paar Tagen ist es soweit: Der Vollmond bahnt sich seinen Weg an der Erde vorbei und zwar so nah, dass er so groß und hell erscheint wie seit 70 Jahren nicht mehr. Dieses Spektakel wird es so erst wieder 2034 geben, es lohnt sich also, am 14. November einen Blick gen Himmel zu werfen. 

Zwei Ereignisse fallen zusammen

Der Supermond entsteht durch zwei Ereignisse, die sich zum selben Zeitpunkt am Himmel abspielen. Dadurch, dass der Mond auf einer ellipsenförmigen Bahn die Erde umkreist, gibt es Punkte, wo er der Erde besonders nah kommt – das passiert etwa alle 27 Tage. Beim erdnächsten Punkt ist der Mond etwa 360.000 Kilometer entfernt.


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Das zweite Ereignis entsteht durch die verschiedenen Mondphasen. Zwischen zwei Vollmonden kommt es zum abnehmenden Mond, dem der Neumond folgt. Diese Phasen hängen von der Konstellation zwischen Erde, Mond und der Sonne ab, die den Mond anstrahlt und ihm so seine reflektierende Leuchtkraft verleiht.

Und wie nehmen wir das Spektakel wahr? Der Mond wird uns am 14. November bis zu 14 Prozent größer und bis zu 30 Prozent heller erscheinen als ein normaler Vollmond. Voraussetzung dafür ist allerdings gutes Wetter und ein klarer Himmel. Man kann gespannt sein, was uns erwartet, wenn die Sonne am kommenden Montag um 17 Uhr untergeht…

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