KAFFEE

Wird das schwarze Gold zum Luxusgut?

Im Zuge des gerade veröffentlichten neuen Klimareports warnt der Weltklimarat: Kaffee könnte zum knappen Gut werden. Bei sinkender Anbaumenge drohen drastische Preisanstiege. Doch das Interesse an nachhaltig produziertem Kaffee wächst – und findige Tüftler basteln daran, die durch den Kaffeekonsum entstehenden Abfallberge zu verringern.

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„Ich kann die Zukunft lesen aus meinem Kaffeesatz und da steht drin, dass ich mir gleich noch ‘ne Tasse mach‘…“ In dem Song „Schwarzes Gold“ von Blumentopf werden sich bestimmt viele Kaffee-Junkies wiederfinden. Denn Kaffee ist das unangefochtene Lieblingsgetränk der Deutschen. Laut Kaffeereport 2013 bedeutet das in Zahlen: 2.315 Tassen Kaffee pro Sekunde, 73 Milliarden Tassen bzw. rund 6,9 Kilogramm Kaffeepulver oder -bohnen werden hierzulande pro Jahr konsumiert.

Jetzt warnt der Weltklimarat: Die Kaffee-Preise könnten infolge des Klimawandels deutlich steigen. Was zu verkraften wäre – aber gleichzeitig soll auch noch die angebaute Menge sinken! „Steigende Temperaturen, veränderte Niederschläge und die Verbreitung von Schädlingen reduzieren die Ernteerträge insbesondere der hochwertigen Sorte Arabica“, heißt es in dem Bericht. Betroffen seien Afrika, Asien und Lateinamerika. Was kann jeder Einzelne tun, damit es nicht so weit kommt?
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