Er gilt als der bester Freund des Menschen: Der Hund ist seit vielen tausenden von Jahren unser ältester und treuster Begleiter. Über den genauen Zeitpunkt der Domestizierung streitet die Wissenschaft. Früher war er ein wildes Raubtier, heute ist er Teil der Familie und Helfer in Not.
Tiere
Fast 40 Jahre lang teilte der Eiserne Vorhang Europa. Vom Eismeer bis ans Schwarze Meer verlief eine Barriere, deren Unmenschlichkeit sich am stärksten in Deutschland zeigte. Sie zerschnitt ein Land in Ost und West, trennte Familien und Freunde für Jahrzehnte. Doch die Natur eroberte die Grenzlinie. Es entstand das „grüne Band“ mit wertvollen Lebensräumen voller seltener Tiere und Pflanzen.
Am späten Dienstagabend benutzte ein Jäger im Münchner Umland sein Nachtsichtgerät und erkannte eine Großkatze. Er alarmierte die Polizei, die wiederum Experten hinzuzog. Wenige Stunden später berichten Nachrichtenmedien im ganzen Land über einen angeblichen Puma in Bayern.
Die meisten Menschen haben eine dominante Hand – rechts oder links. Dieses Phänomen, die Händigkeit, gibt es auch im Tierreich. Dominante Pfoten, Hufe, Augen, Rüssel, Schnäbel sind aber keine Laune der Natur, sondern sichern das Überleben.
Früher galten Raben als Boten von Tod und Unglück. Viele düstere Legenden rankten sich um die schwarzgefiederten Tiere. Inzwischen ist bekannt, dass Raben zu den intelligentesten Singvögeln zählen.
Sie sind die Zwerge unter den Vögeln: Gerade einmal zwei Gramm bringen Kolibris auf die Waage. Doch: ihre Fertigkeiten in der Luft übertreffen die von Trapezkünstlern und Düsenjets zusammen.
Sie sind die fliegenden Könige des Regenwalds – und reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist: Papageien. Ihre Fähigkeit, die menschliche Stimme nachzuahmen, macht sie zu einem besonders beliebten Freund des Menschen. Doch warum können die Vögel überhaupt sprechen?
Wie viele Igel tatsächlich in deutschen Gärten leben, kann derzeit keine Behörde sagen. Genau diese Lücke wollen Naturschützer nun schließen.
Fressen Piranhas wirklich Menschen? Die gefürchteten Fische ernähren sich in Wirklichkeit primär von Aas und dienen als Gesundheitspolizei.
Vögel fliegen am liebsten, so könnte man annehmen. Doch für das Federvieh ist das wenig effizient – es ist viel lieber zu Fuß unterwegs. Das haben zwei Biologinnen von der Universität in São Paulo herausgefunden. In ihrer Studie „To Hop or Not to Hop“ haben die beiden mehr als 1000 Vogelarten untersucht und sich Videomaterial von Vögeln aus aller Welt angeschaut.